Die ISS - Konzeption

Hamburg, 05. Mai 2008


Der in Europa in der Umsetzung befindliche Bologna Prozess mit den neuen Studiengängen Master und Bachelor einerseits und die erst im Anfangsstadium befindliche Globalisierung andererseits erfordert in Deutschland neue Antworten in der akademischen Aus– und Weiterbildung.

Die pure Umstellung vom Diplomstudiengang auf Bachelor– / Masterzeiträume wird der Idee des neuen Systems und den Chancen die darin liegen nicht gerecht. Jedoch gilt es die Chancen zu nutzen, die das neue Modell für lebenslanges Lernen in einer Wissensgesellschaft und von Dienstleistungen geprägten Wirtschaft bietet.

Natürlich kann dabei nicht über Nacht eine Reputation aufgebaut werden, wie sie die großen Business Schools erworben haben – auch nicht mit noch so vielen Finanzmitteln. Der Aufbau eines international anerkannten Rufs benötigt immer wiederkehrende, exzellente Forschungs– wie Lehrresultate. Jedoch kann man von diesen Erfolgsmodellen lernen, dass Englisch als Sprache für Lehre und Forschung internationale Märkte öffnet. Englisch als Hauptsprache hat es ermöglicht, dass Studenten aus allen Regionen der Welt kommen konnten, ein unermesslicher Vorteil, den es gilt zu akzeptieren und aufzuholen.

Sicher, nicht jede Hochschule möchte und muss internationale Anerkennung haben. Künftig wird es zahlreiche Hochschulen geben, die überwiegend regionale Bedeutung haben (wollen) werden.

Für Neugründungen wie die ISS ist ein spezielles Profil essentiell. Das Konzept der ISS fokussiert auf die Industrie– bzw. Dienstleistungsunternehmen, die aus der Sicht des Kunden Lösungen erarbeiten und umsetzen. In diesen Lösungen sind technische Produkte, Dienstleistungen, Software, Systeme und häufig ergänzende kaufmännische Lösungen wie u. a. Projektmanagement und Finanzierung gebündelt. Diese werden dann als ein Ganzes – hybrides Produkt – für den Kunden geleistet, häufig mit fest vereinbarten "Service Levels", d.h. zugesagten Eigenschaften wie einem 24 Stunden Service oder Ausfallzeiten , die unter 2 Stunden liegen etc.

Ein gutes Beispiel ist der Kopierer – wer kauft heute noch einen Kopierer? Der Kunde will nur die benötigte Kopie bezahlen und diese von jedem seiner PCs drucken können – eine integrierte Lösung ist gefordert, natürlich inklusive Finanzierung und technischer Betreuung.

Nicht anders ist es beim Gabelstapler oder in der Produktion – immer häufiger wird der Lieferant in die Prozesse des Kunden involviert – und hat die Chance, sich dort langfristig zu etablieren. Solche Vorgehensweisen sind in allen Branchen anzutreffen, u. a. in der Medizintechnik, Chemie, Maschinen– und Anlagenbau, Finanzen und Versicherungen, IT und TK sowie Software und viele andere Branchen mehr.

Und – das Fachwissen z.B. aus der Technik oder der Chemie reicht für die Ermittlung von wirkungsvollen und ertragreichen Kundenlösungen nicht aus, ein "Business Verständnis" betriebswirtschaftliches Wissen und Management Skills zu dessen Umsetzung sind zusätzlich erforderlich.

Vor diesen Hintergrund ist die ISS gegründet worden, aufbauend auf dem 20 jährigen Erfahrungsschatz der MarketingAkademie Hamburg in betriebswirtschaftlicher und marktorientierter Weiterbildung von Fach– und Führungskräften aus Industrie– und Dienstleistungsunternehmen.

Ein Leistungsschwerpunkt ist dabei die anwendungsorientierte Forschung gemeinsam mit Industrie und Dienstleistungsunternehmen. Der Ausbau des "Think–Tank Service", der in vielen Jahren in Hamburg aufgebaut wurde, ist das Ziel Internationale Ansatzpunkte werden dabei bewusst fokussiert, IT spielt künftig eine immer größere Rolle.

Die ISS versteht sich als Business School, die das "Solution–Business" der Unternehmen fördert – vom Markt her kommend, die Kunden im Fokus. Ziel ist es, Fach– und Führungskräfte mit aktuellen Forschungsergebnissen aus der Dienstleistungsforschung vertraut zu machen sowie grundlegende und aktuelle betriebswirtschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln.

Die ISS hat sich dabei von vornherein international ausgerichtet – Lösungen für Kunden zu entwickeln endet nicht an den Landesgrenzen. Ein globaler Denkansatz ist erforderlich (und wird z.B. von führenden deutschen und ausländischen Unternehmen auch längst geleistet).

Neben Forschung und Lehre führt die ISS auch speziell auf die Bedürfnisse einzelner Unternehmen abgestimmte coporate programs durch, Trainingsprogramme für das Management, speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Unternehmen zugeschnitten.

Für ergänzende Informationen zum Konzept der ISS und den einzelnen Leistungsbeispielen stehen Ihnen der Präsident Prof. Dr. Klaus Röben und der Kanzler, Michael Réne Weber zur Verfügung.

Pressekontakt

Henning Lindhorst
ISS International Business School of Service Management
Hans-Henny-Jahnn-Weg 9
22085 Hamburg
Tel.: 040 536 991 -55
Fax: 040 536 991 -66